Zopf

Was wäre ein Sonntagsfrühstück schon ohne einen leckeren Zopf?

Dieses Rezept ist wirklich kinderleicht nachzumachen und benötigt vor allem eines: Ausdauer! Der Teig enthält kein Ei, was den Zopf weniger schnell austrocknen lässt. Somit ist er etwas länger haltbar.

Fertig in: 1 Std. 20 Min. (ca. 30 Min. Zubereitung, Kneten und Flechten; ca. 50 Min. Backzeit) + ca. 90 Min. gehen lassen

Zutaten:

  • 500g Mehl (vorzugsweise Zopfmehl)
  • 3 dl Milch
  • 60g Butter
  • 20g Hefe¹
  • 1/2 EL Salz
  • 1 Ei (zum Bestreichen)

¹ Dies entspricht ca. einem halben Block Frischhefe. Man kann jedoch auch ein Päckchen Trockenhefe verwenden.


Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine grosse Schüssel sieben und das Salz hinzugeben.
  2. In einer Pfanne wird nun langsam die Butter zum schmelzen gebracht. Milch dazugeben.
  3. Die Hefe im Butter-Milch-Gemisch auflösen¹. Dabei immer darauf achten, dass die Temperatur des Gemischs nicht zu hoch wird (man sollte jederzeit ohne Probleme mit der blossen Hand hineinfassen können).
  4. Das lauwarme Gemisch wird nun zum Mehl hinzugegeben und von Hand gut durchgeknetet bis er geschmeidig ist².
  5. Den Teig in einer mit einem feuchten Tuch bedeckten Schüssel ca. 90 Minuten gehen lassen (bis er ca. die doppelte Grösse erreicht hat).
  6. Den aufgegangenen Teig in zwei Stücke schneiden und zu Würsten rollen, wobei sie von der Mitte her nach aussen hin schmaler werden sollten.
  7. Die Würste zu einem Zopf flechten und mit einem verquirlten Ei bestreichen.
  8. Den Zopf noch einmal kurz gehen lassen. Dann in den auf 190°C vorgeheizten Ofen geben und in der Mitte für ca. 50 Min.³ backen.

Tipps:
¹ Falls Trockenhefe verwendet wird, kann diese direkt zum Mehlgemisch hinzugefügt werden.
² Bei der Dauer des Knetens scheiden sich die Geister. Tatsache ist: je länger man knetet, desto geschmeidiger wird der Teig. Ich knete ihn meistens zwischen 15 und 25 Minuten.

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(Links: Teig nach 2 Minuten kneten; rechts: nach 20 Minuten)
³ Diese Angabe richtet sich nach meinem Backofen. Die Dauer kann variieren, deshalb bitte ab und zu ein Auge auf den Zopf werfen. Gut ist er, wenn er gold-braun ist und hohl klingt, wenn man von unten an ihn klopft.


Der Zopf schmeckt himmlisch, wenn er direkt aus dem Ofen kommt! Deshalb empfiehlt es sich, ihn morgens frisch zu machen. Wer nicht so früh aufstehen will oder es sich gönnt, am Sonntag auch mal etwas länger zu schlafen, kann den Teig auch sehr gut am Abend vorher vorbacken, abkühlen lassen und über Nacht in Folie wickeln. Am nächsten Tag dann kurz mit etwas Wasser anfeuchten und fertigbacken.

Viel Spass beim Nachbacken!

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